Das Weinanbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel  vorzuweisen. Auf 4.202 Hektar Rebfläche werden mehr als 180 Bodenvarianten  vermutet. Aufgrund dieser  geologischen Vielfalt nimmt die Nahe eine Sonderstellung ein neben Quarz und  Porphyr, Melaphyr und Bundsandstein gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm. Das „Terroir „ ist vielfältig und prägt die Weine.

Die Nahe-Winzerin Anette Closheim aus Langenlonsheim möchte uns dies mit Ihren Weinen nahebringen.  Im 150 Jahre alten Weingut der Familie baut sie hochreife Trauben zu einer puristischen Weinlinie aus. Sie errang als erste Winzerin die Weinwelt-Auszeichnung „Riesling-Entdeckung des Jahres“. Man schmeckt den Qualitätsanspruch, mit dem die Winzerin jede Traube umhegt. Sie beliefert die Sommeliers der Spitzenköche und hat sich in kürzester Zeit als Winzerin einen Namen gemacht.  Neben Weißweinen und Rosé baut sie im Holzfass aus kernigen Nahe-Trauben  langlebige Rotweine aus. Sie ist davon überzeugt: Die Nahe kann auch rot!

Die Veranstaltung, zu der nicht nur die Mitglieder, sondern auch interessierte Gäste herzlich  willkommen sind, beginnt um  19.30 Uhr, am 17. Mai 2019 im DGH Wabern, Harle, Gensungerstrasse.

Es wird eine Umlage in Höhe der Sachkosten (EUR 10.-/Person) erhoben.

Die Weinakademie weist an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass es sich bei den von ihr veranstalteten Fachweinproben nicht um Verkaufsveranstaltungen, sonder um Informationsabende  im  Sinne der Vereinssatzung handelt.